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Das gesundheitliche Fundament der Menschen stärken

Vor 25 Jahren kam OMNi-BiOTiC® 6 auf den Markt. Wir nutzen dieses Jubiläum, um mit der Gründerin des Institutes AllergoSan, Mag. Anita Frauwallner, über die Bedeutung des Mikrobioms, die wichtigsten Entwicklungen der letzten 25 Jahre und ihre persönliche Motivation zu sprechen.

Wie ist die Idee entstanden, sich mit Darmbakterien zu beschäftigen?

Das hat einen sehr persönlichen Grund: Als mein Ehemann vor 30 Jahren an Darmkrebs verstorben ist, habe ich begonnen, mich mit den Darmbakterien zu beschäftigen. Die Erforschung des Darmmikrobioms steckte damals noch in den Kinderschuhen und ich wurde von vielen Seiten belächelt, doch mir war von Beginn an klar, dass die Darmflora der Dreh- und Angelpunkt unserer Gesundheit ist und dass die Medizin hochwertige Probiotika braucht. Es war und ist meine Motivation, das gesundheitliche Fundament der Menschen mit jenen Mitteln zu stärken, die uns die Natur bereitgestellt hat – und zwar möglichst bevor Krankheiten entstehen.

Wie lange dauerte es von der ersten Idee bis zur Gründung des Institut AllergoSan?

Das Institut AllergoSan selbst habe ich Anfang 1991 mit ähnlich denkenden Ärzten und Apothekern gegründet – ursprünglich mit der Idee, über gesunde, allergenfreie Ernährung für die Gesundheit des Darms zu sorgen. Und dann kam die Erkenntnis, dass es nicht funktioniert ohne diese wunderbaren Symbionten in unserem Darm, und ich begann mich neben meiner Arbeit in unserer Apotheke der Erforschung dieser Darmbakterien zu widmen. Und ich habe für meinen Sohn das erste Multispezies-Probiotikum, nämlich OMNi-BiOTiC® 6, entwickelt: OMNi-BiOTiC® 6 enthält sogenannte „Leitkeimstämme“, die den Darm jedes Menschen besiedeln können und darüber hinaus ihre speziellen Eigenschaften mittels horizontalem Gentransfer bei Bedarf auch auf andere Bakterien übertragen – und das spürt man!

Was waren Ihre wichtigsten Meilensteine in den letzten 25 Jahren?

Für mich war jede Studie, die neue Erkenntnisse über die unglaublichen Eigenschaften des Mikrobioms zutage fördert, ein Meilenstein. Einen ganz besonderen Stellenwert haben aber jene Arbeiten, die international höchste Auszeichnungen erhalten, wie etwa die Aufnahme der ersten Studie zu OMNi-BiOTiC® 10 AAD unter die zwölf besten Probiotika-Studien der Welt oder die Auszeichnung für die beste hepatologische Studie des Jahres 2015: Unter 10.000 eingereichten Arbeiten wurde unsere Forschung mit OMNi-BiOTiC® HETOX aufgrund der unglaublichen Ergebnisse ausgewählt und als „President’s Choice of Distinction“ ausgezeichnet.

Sie arbeiten sehr viel mit Mikrobiom-Forschern zusammen. Wie ist diese Zusammenarbeit entstanden und was waren Ihre wichtigsten Projekte?

Die ersten großen Forschungskooperationen entstanden stets im Rahmen von Kongressen, bei denen ich als Referentin geladen war. Unsere vollkommen neuen Ideen und unser unabdingbarer Qualitätsanspruch bei den Produkten haben die ganz großen Forscher auf mich aufmerksam gemacht, wie etwa Prof. Stockbrügger, den Leiter der Uniklinik Maastricht, oder Prof. Rijkers, den Chefimmunologen der Uni Utrecht. Sie waren so interessiert daran, mit OMNi-BiOTiC® zu arbeiten, dass es für uns auch leistbar war – und dies mündete in weltweit beachteten Studien zu den Themen „Multispezies-Probiotika zur Behandlung der Antibiotika-assoziierten Diarrhoe“ und zur „Allergieprävention während der Schwangerschaft“. Mittlerweile ist das Institut AllergoSan ein international anerkanntes Kompetenzzentrum für Mikrobiomforschung und wir werden von Kliniken weltweit als Forschungspartner angefragt, weil wir immer wieder neue Indikationsgebiete für die Anwendung von hochqualitativen Probiotika aufzeigen.

Wie lange dauert es von einer Idee bis zu einem fertigen Produkt in der Apotheke?

Das hängt ganz vom probiotischen Wirkmechanismus ab: Wenn die Lösung eines Problems es „nur“ erfordert, die richtigen Bakterien im Darm anzusiedeln, können die geeigneten Bakterienkulturen mit dem heutigen Wissensstand und unseren Forschungsmöglichkeiten in ein bis drei Jahren identifiziert und deren Wirkung in Studien belegt werden. Ein Beispiel dafür ist die verbesserte Aufnahme von Vitaminen und Spurenelementen im Alter, die OMNi-BiOTiC® Aktiv erfolgreich gemacht hat. Als wir jedoch über Bakterien und deren Stoffwechselprodukte Einfluss auf Funktionen des Gehirns nehmen wollten, da nahm dies fünf Jahre in Anspruch. Und: Dies wird immer wieder in neuen Forschungsarbeiten überprüft. Auch für unsere bewährtesten Probiotika, wie z.B. OMNi-BiOTiC® STRESS Repair, finden wir immer neue Gebiete für wissenschaftliche Untersuchungen, derzeit z. B. in einer großen Studie zur rheumatoiden Arthritis in Graz und in einer onkologischen Arbeit an der Charité in Berlin.

Was sind Ihre Pläne für die Zukunft?

Ich möchte gemeinsam mit meinem großartigen Team das Bewusstsein für das Thema Darmgesundheit weltweit stärken, weshalb wir große Kooperationen in den USA und in China vorantreiben. Uns ist es gelungen zu zeigen, dass winzig kleine Darmbakterien große Auswirkungen auf die Lebenserwartung und vor allem die Lebensqualität haben, und dies möchten wir für jedermann spürbar machen. Deshalb auch mein ganz persönlicher Einsatz: jeden Tag – für jeden Menschen, der uns braucht. Überall auf dieser Welt!

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