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Apothekerverbands-Wahl: Es wird spannend

treffen Sie die Wahl auf einem Stimmzettel

Die Mitglieder der Österreichischen Apothekerkammer (ÖAK) wählen alle fünf Jahre den Kammervorstand und die Delegiertenversammlung. Doch schon vorher finden die Vorwahlen statt – jene der selbständigen Apotheker, sprich des Österreichischen Apothekerverbandes, mit traditionell einer Liste und mindestens wieder zwei Listen bei den angestellten Apothekern: dem VAAÖ und dem FORUM!pharmazie, weshalb es bis zuletzt wieder ein Kopf-an-Kopf-Rennen geben könnte. Der Apothekerverband tritt bereits in Kürze in die heiße Phase ein. Alle Termine zur Verbandswahl im Überblick.

Während es bei den Angestellten erst bei der Kammerwahl so richtig spannend wird, weil mit dem VAAÖ und dem FORUM!pharmazie Wahlwerber aus zwei Listen die 53 Vorstände bzw. Delegierten stellen werden, ist es bei den Selbständigen genau umgekehrt. Bei ihnen gibt es nur eine Liste, sodass die internen Vorwahlen im Apothekerverband entscheiden, welche 53 „Vorstände“ (inklusive Delegierte) schlussendlich das Rennen in der ÖAK machen.

Ab 6. September geht die Post ab

Die Würfel werden bei den Selbständigen in Kürze fallen: Am 30. August ist der letzte Tag für das Einlangen von Wahlwerber-Vorschlägen. Ab dem 6. September werden schließlich die Stimmzettel vorbereitet und an die wahlberechtigten Mitglieder des Apothekerverbandes geschickt. Je nach Größe des Bundeslandes bzw. der Anzahl der Apotheken im Bundesland können die Mitglieder eine unterschiedliche Anzahl von Mandaten wählen (Verteilung der Mandate siehe Kasten).

In Tirol zum Beispiel sind es 5 Mandate. Wenn jetzt etwa auf dem Stimmzettel beispielsweise 20 Namen in alphabetischer Reihenfolge stehen, können die Wahlberechtigten maximal 5 Namen ankreuzen, erläutert Mag. Mario Wolfram, stv. Direktor des Apothekerverbands. Sie können aber auch nur einer einzigen Person ihre Stimme geben.

Gleichzeitig sind auch die Landesgruppenobleute zu wählen. Der Wahlberechtigte muss jedoch einem von ihm gewählten Vorstand die Stimme geben, ansonsten ist sie für die Landesgruppenobmann-Wahl ungültig. Wird nur eine Stimme für den Landesgruppenobmann angekreuzt und keine für den Vorstand, ist der gesamte Stimmzettel ungültig.

Stimmzettel pünktlich aufgeben – sonst ungültig

Die ausgefüllten Stimmzettel müssen unbedingt bis spätestens 28. September beim Notar der Wahlkommission eingelangt sein (Poststempel gilt nicht). „Nach diesem Datum ist der Stimmzettel nicht mehr gültig“, betont Wolfram. Am 30. September zählt die Wahlkommission die Stimmen aus – sowohl für den Vorstand als auch für den Landesgruppenobmann.

Am 13. Oktober findet dann die konstituierende Sitzung des neugewählten Vorstandes statt. Wobei beim Verband – anders als bei den Angestellten – auch die Delegierten „Vorstände“ heißen, insgesamt 53 an der Zahl. Aus deren Mitte wird dann am 4. November das dreiköpfige Präsidium gewählt: die Präsidentin oder der Präsident sowie die erste und zweite Vizepräsidentin bzw. der erste und zweite Vizepräsident.

Apothekerverband: Verteilung der 53 Vorstandsmandate & wichtige Termine

Insgesamt sind 53 Vorstandsmandate seitens des Apothekerverbands zu vergeben. Diese teilen sich auf wie folgt:*

  • Burgenland: 2
  • Kärnten: 4
  • Niederösterreich: 9
  • Oberösterreich: 7
  • Salzburg: 4
  • Steiermark: 7
  • Tirol: 5
  • Vorarlberg: 2
  • Wien: 13

30. August – letzter Tag für Einlangen von Wahlwerber-Vorschlägen

ab 6. September – Übermittlung der Wahlkuverts, Stimmzettel und Überkuverts als Einschreibesendung an die wahlberechtigten Mitglieder

28. September – letzter Tag für Einlangen der Stimmzettel bei der Wahlkommission

30. September – Wahltag (Auszählung der Stimmen für den Vorstand und den Landesgruppenobmann)

im Anschluss – Bekanntgabe des Wahlergebnisses mittels Rundschreiben

13. Oktober – konstituierende Sitzung des neugewählten Vorstands

4. November – Sitzung des neugewählten Vorstands – Wahl des Präsidiums und der Rechnungsprüfer

im Anschluss – Bekanntgabe des Wahlergebnisses mittels Rundschreiben

*Abweichung zur Mandatsverteilung: In der Apothekerkammer bekommt NÖ ein Mandat mehr von Salzburg.

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