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Best Practice zur betriebswirtschaftlichen Optimierung Ihrer Apotheke

Geschäftsmann, der das wachsende 3D-AR-Diagramm über dem Tablet-Computer-Bildschirm analysiert

Sinkende Margen, verstärkte Konkurrenz durch den Versandhandel, stagnierende Kundenzahlen – so lautete die Bestandsaufnahme vieler Apotheken vor Corona. Entspannung bzw. Liquidität brachten in den letzten 18 Monaten vielerorts die Coronatests. Doch auch das ist „nur“ eine Momentaufnahme. Apotheker/innen sollten sich daher grundsätzlich Gedanken machen, an welchen Schrauben gedreht werden kann, um das Betriebsergebnis nachhaltig zu verbessern. Ansatzpunkte gibt es dabei einige.

Wareneinsatz

Der Wareneinsatz ist in Apotheken die mit Abstand größte Kostenposition. In Zeiten sinkender Deckungsbeiträge ist die laufende Analyse des Wareneinsatzes daher ein wichtiges Tool, um das Ergebnis zu optimieren. Einflussfaktoren auf die Höhe des Wareneinsatzes sind vielfältig: vom Verhältnis Privat-/Krankenkassenumsatz bzw. dem Ausmaß der Hochpreisumsätze über die Preisbildung im OTC-Segment bis zu hin zum Anteil des Direkteinkaufs bzw. den Einkaufskonditionen. Empfehlenswert sind u.a. die Kenntnis der „Spannenkiller“ (z.B. Produkte mit einer Spanne unter 25 Prozent), eine regelmäßige Überprüfung der „Penner“ (Produkte, die sich nur ein- bis zweimal pro Jahr drehen), ein optimaler Lagerbestand pro Produkt sowie eine transparente Ermittlung des zeitlichen Aufwandes für den Prozess des Wareneinkaufs (Verhandlungen, Angebotssuche, Ermittlung des Bestellbedarfs, Empfang, Einlagerung, Rechnungsprüfung).

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