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Schadensbegrenzung als Etappenziel

E-Zigarette oder herkömmliche Zigarette?

Man Holding Vape And Tobacco Cigarette Over Desk

Geht es um Nutzen und Risiken von E-Zigaretten, bleiben die Informationen und Positionen von Experten weiterhin widersprüchlich. Die britische Politik geht hier einen eigenen Weg, der international kritisch beobachtet wird.

In weltweit einzigartiger Weise schlägt Großbritannien Rauchern vor, auf E-Zigaretten umzusteigen, um von herkömmlichen Zigaretten loszukommen. Bis 2030 soll die Verbrennungszigarette zum Auslaufartikel werden. In Großbritannien kommen auf drei Millionen E-Zigaretten-Konsumenten etwa acht Millionen Raucher. Der Anteil der Raucher an der Gesamtbevölkerung nimmt stetig ab: von knapp 26 Prozent im Jahr 2010 und 23 Prozent im Jahr 2015 auf 19 Prozent im Jahr 2019. Die Rate der Raucher ist in wirtschaftlich benachteiligten Gebieten am höchsten. Gegen den Einsatz von E-Zigaretten anstelle von herkömmlichen Zigaretten, wenn keine Abstinenz erreicht werden kann, gibt es immer einen wichtigen Einwand: dass Jugendliche damit nikotinabhängig werden. Deshalb lautete eine Frage beim E-Cigarette Summit, der jährlich stattfindet und v.a. für angelsächsische Experten ein Ort für den Informationsaustausch ist: Sieht man in Großbritannien eine steigende Zahl von jungen E-Zigaretten-Konsumenten? Laut Deborah Arnott, Geschäftsführerin von Action on Smoking and Health (ash.org.uk), nimmt die Zahl der Dampfer unter 18 Jahren dank strenger Regulierung „nicht signifikant zu“.

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