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Mutig und dynamisch in die Zukunft

Die selbständigen Apothekerinnen und Apotheker des Landes haben kürzlich ihr Votum für die neue Führung ihrer Interessensvertretung auf Bundesländer-Ebene abgegeben und damit auch die Weichen für die Standespolitik für ganz Österreich sehr klar gestellt. Die Zeichen stehen eindeutig auf Stabilität, Erfahrung und Kontinuität in der Verbandsarbeit. Das Wahlergebnis hat gezeigt, dass die konstruktive Arbeit des Apothekerverbands-Präsidiums, dem ich in den vergangenen Jahren angehören durfte, geschätzt und gewürdigt wird.

Mag. pharm. Thomas Veitschegger
1. Vizepräsident des Österreichischen Apothekerverbands


Das freut mich – denn unser Berufsstand braucht in derart unübersichtlichen Tagen dringend professionelle Erfahrung, verlässliche Arbeit, aber auch mutige Zukunftsperspektiven.

Die drei Prioritäten für die Arbeit der nächsten Jahre sind aus meiner Sicht:

  1. Beste wirtschaftliche Rahmenbedingungen – denn wir sind ein Wirtschaftsverband, der dagegenhalten muss, wenn unsere Existenz angegriffen wird. Die Lösungen reichen von honorierten Dienstleistungen wie Impfen in der Apotheke bis zu erfolgreichen Wirtschaftsverhandlungen.
  2. Bester Service für unsere Mitglieder – denn wir sind eine Serviceorganisation für die selbstständigen Apothekerinnen und Apotheker und haben ihnen Tools und Services an die Hand zu geben, die sie in der täglichen Arbeit unterstützen und zukunftsfit machen.
  3. Beste Vertretung gegenüber der Politik und im Gesundheitssystem – denn wir spielen nach den 1,5 Jahren Corona-Pandemie eine tragende Rolle, müssen diese aber nun nachhaltig verankern und das Gesundheitssystem noch stärker als bisher aktiv mitgestalten. In enger Abstimmung mit der Apothekerkammer, in der wir die Interessen der Unternehmerinnen und Unternehmer vertreten.

Wer immer diese verantwortungsvolle Aufgabe der Verbandsführung übernehmen wird, muss sich diesen Herausforderungen stellen und die Projekte der vergangenen Jahre im Sinne unseres Standes weiterverfolgen. Für die sichere Zukunft unseres wunderbaren Berufs.

Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen Gastkommentar, für den der jeweilige Autor verantwortlich ist; die Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und Herausgeber wieder.

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