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ÖSG-Kongress

Kopfschmerz durch zu viele Tabletten: Warum die Prophylaxe besser wirkt als der Entzug

Junger Mann, der zu Hause an Kopfschmerzen, Migräne oder Kater leidet

Der durch Analgetika-Übergebrauch induzierte Kopfschmerz (MOH) wird nach wie vor kontroversiell diskutiert. Doch die funktionelle Bildgebung beweise ihn zweifelsfrei, sagt Dr. Sonja-Maria Tesar, Leiterin der Kopfschmerzambulanz am Klinikum Klagenfurt, beim diesjährigen Kongress der Österreichischen Schmerzgesellschaft (ÖSG) in Villach. Das bessere Verständnis der Pathophysiologie führt auch zu einer erfolgreicheren Therapie: Eine Prophylaxe mit CGRP-Antikörpern – „Meilensteine in der Migräne-Behandlung“ – sind dem alleinigen Entzug überlegen, nicht zuletzt, da man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe erwischt.

Definiert ist der MOH (Medication Overuse Headache) als chronischer sekundärer Kopfschmerz, der durch die Einnahme akuter unspezifischer wie (Migräne-)spezifischer Schmerzmittel ausgelöst werde, leitet Dr. Sonja-Maria Tesar, Leitung Ambulanz für Kopf- und Gesichtsschmerzen am Klinikum Klagenfurt, Vizepräsidentin der Österreichischen Kopfschmerzgesellschaft, Medizinische Direktorin LKH Wolfsberg, ihren Vortrag auf dem gut besuchten Hybrid-Kongress ein. Die zwei wichtigsten Kriterien sind:

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