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PCR-Labor Apotheke

Corona und kein Ende in Sicht – die letzten Wochen und Monate haben sehr deutlich gezeigt, dass diese Krise noch länger nicht überwunden ist. Wir Apothekerinnen und Apotheker sind nach wie vor massiv gefordert, nicht zuletzt weil die Nachfrage nach PCR-Tests spürbar zugenommen hat. Und das bei einem Angebot, das in einigen Bundesländern der Nachfrage weit hinterherhinkt. Eine Lücke, die wir mit Point-of-Care-Diagnosegeräten schließen können. Daher hat nun auch das Gesundheitsministerium eingewilligt, dass öffentliche Apotheken auch die Auswertung von PCR-Tests durchführen dürfen.

Ich sehe auch hier wieder einige Chancen für unseren Berufsstand. Natürlich müssen wir beim Kauf der Geräte ein gewisses Investment eingehen, das sich letzten Endes aber bezahlt machen kann.

Mag. Jürgen Rehak, Präsident des Österreichischen Apothekerverbandes

Wir kommen der Nachfrage der Bevölkerung entgegen, zeitnah ein PCR-Testergebnis sicherzustellen – denken wir etwa an Geschäfts- oder Urlaubsreisende, die für einen Flug ein negatives Ergebnis zu einem bestimmten Zeitpunkt brauchen. Zudem bieten wir damit in unseren Betrieben ein zusätzliches Service an, das die Menschen zu uns in die Apotheke bringt. Und mit eigenen Geräten und der Testauswertung vor Ort können wir Lücken zu externen Anbietern schließen, die manchmal ihre liebe Not mit der Vielzahl an Tests haben.

Eine spannende Gelegenheit, die sich für uns da auftut, nicht nur bei Covid-Testungen. Allerdings: Wenn Sie über die Anschaffung eines Testgeräts nachdenken, sprechen Sie mit Kolleginnen und Kollegen über deren Erfahrungswerte und fragen Sie bei den Standesvertretungen nach, was die Geräte können müssen. Auch wenn es manchmal schnell gehen soll, eine gründliche Recherche zu den Geräten und eine betriebswirtschaftliche Überprüfung sind eine unverzichtbare Grundlage für eine Investition.

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