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Yes, we care!

Wir österreichischen ApothekerInnen haben uns in den letzten zwei Jahren als wahrer „Fels in der Brandung“ für die Menschen in Österreich erwiesen. Wir sind da, wir beraten, betreuen, beruhigen und helfen weiter – und das 365 Tage im Jahr.

Erst durch unsere Leistungen wird ein Apothekenbetrieb zur Gesundheitsdrehscheibe und kann ihrer Funktion als Gatekeeper im Gesundheitswesen nachkommen.

Durch die zusätzlichen Aufgaben und Dienstleistungen wie die diversen SARS-CoV-2-Testungen, die Abgabe der Wohnzimmertests, logistische Anforderungen u.v.m. ist die Arbeitsbelastung enorm gestiegen. Aber nicht zuletzt durch die erstmalige Honorierung einer apothekerlichen Leistung unabhängig vom „Schachtelabgeben“ geht es den Betrieben derzeit wirtschaftlich gut und es konnten mehr Arbeitsplätze geschaffen werden.

Mag. pharm. Raimund Podroschko, Präsident des Verbandes Angestellter Apotheker Österreichs

Um diese Entwicklung möglich zu machen, haben wir viele Gespräche und Verhandlungen geführt. Gemeinsam ist es uns schließlich gelungen, die Arbeitslosenquote drastisch zu senken.

Diesen erfolgreichen Weg wollen wir weitergehen. Ein Meilenstein auf diesem Weg ist die Medikationsanalyse, die der VAAÖ gemeinsam mit der Robert Gordon University entwickelt hat und die nun als Fortbildungskurse der Kammer und sogar als postgradualer universitärer Studiengang angeboten wird. Über 1.000 KollegInnen haben sie bereits absolviert. Der Pilot zur Medikationsanalyse mit Honorierung durch den Dachverband startet nun im Jänner 2022.

Mit weiteren Meilensteinen wie Pharmakogenetik, Impfen durch uns ApothekerInnen und Klinische Pharmazie – in der Offizin wie im Krankenhaus – wollen wir unseren Berufsstand auch für die Zukunft absichern.

Unser Ziel: Mehr Arbeitsplätze durch die Erweiterung unserer Kompetenzen und Tätigkeitsbereiche.

Diese Strategie verfolgen wir auch auf internationaler Ebene. Ab 1. Jänner 2022 kann ich als Vizepräsident der PGEU, der Pharmaceutical Group of the European Union, wesentlich dazu beitragen, dass die ApothekerInnen europaweit ihre Interessen „gebündelt“ vertreten und auch durchsetzen.

Wir vom VAAÖ haben eine weitere zentrale Aufgabe: Nämlich die nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit wir solche hervorragenden Leistungen überhaupt erbringen können. Wir brauchen einen sicheren Arbeitsplatz in einem „gesunden“ Betrieb, eine adäquate Entlohnung und einen fairen Kollektivvertrag sowie jemanden, der uns die nötige Rückendeckung gibt, wenn wir Hilfe benötigen.

So stehen wir kurz davor, die jährlichen Gehaltsverhandlungen wieder erfolgreich abzuschließen, die das tägliche Geschäft in den Apotheken, die besondere Situation 2021 (Stichwort Corona-Tests) und vor allem die außergewöhnliche Leistung der Apothekerinnen und Apotheker berücksichtigen.

Und auch unsere Rechtsabteilung arbeitet mit Hochdruck. Allein bei den Anfragen zu arbeits- und sozialrechtlichen Themen verzeichneten wir einen Anstieg um rund 71 Prozent.

Das alles konnten wir umsetzen, weil wir in der Österreichischen Apothekerkammer, der Gehaltskasse, bei den Wirtschaftsverhandlungen und in Gesprächen mit der Politik stark vertreten sind und auch dort für Ihre Interessen kämpfen können.

Deshalb unsere Bitte: Geben Sie uns mittels Briefwahl Ihre Stimme bei den laufenden Kammerwahlen vom 3. bis 25. Jänner 2022.

Wählen Sie „Ihren“ VAAÖ, damit wir für Sie weiterarbeiten können.

Yes, we care! Wir ApothekerInnen können mehr!

Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen Gastkommentar, für den der jeweilige Autor verantwortlich ist; die Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und Herausgeber wieder.

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