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Wir sind immer für Sie da, nicht nur vor einer Wahl …

Wir angestellten ApothekerInnen haben im vergangenen Corona-Jahr die vielen Herausforderungen hervorragend gemeistert. Dafür ein ganz großes Dankeschön an alle KollegInnen! Damit wir das auch weiterhin tun können, hält uns der VAAÖ den Rücken frei, in der Absicherung unseres Berufes ebenso wie in arbeitsrechtlichen Belangen.

Um unseren Beruf zukunftsfit zu machen, haben wir u.a. die Medikationsanalyse, Impfen durch uns ApothekerInnen, die Klinische Pharmazie und Pharmakogenetics auf Schiene gebracht.

Dass aber auch eine starke und unabhängige Interessenvertretung notwendig ist, haben die vor kurzem abgeschlossenen, schwierigen Kollektivvertragsverhandlungen für das Jahr 2022 gezeigt.

Mag. pharm. Raimund Podroschko, Präsident des Verbandes Angestellter Apotheker Österreichs


Das hohe Kundenaufkommen und die angebotenen Zusatzleistungen aufgrund der Corona-Pandemie brachten den Apothekenbetrieben hohe Umsatzsteigerungen und den Beschäftigten eine massive Mehrbelastung. Unsere Erwartungen auf ein dementsprechendes Angebot seitens der Selbständigen wurden aber zunächst enttäuscht.  Deshalb „lieferten“ wir uns fünf lange und mühsame Verhandlungsrunden.

Zudem erfolgten dann noch überraschend Nachverhandlungen, als im Parlament doch eine Steuerfreiheit für Corona-Boni beschlossen wurde – wie längst u.a. vom VAAÖ gefordert.

Das Ergebnis, das wir für die angestellten ApothekerInnen erreichen konnten, kann sich sehen lassen: Die Schemagehälter werden um 1,8% und die Ausgleichszulage um 5,8% erhöht, das sind im Schnitt rund 2,8%. Darüber hinaus erhalten alle angestellten ApothekerInnen und AspirantInnen einen ansehnlichen Corona-Bonus, im Volldienst immerhin 2.000 Euro steuerfrei. Auch für etwaige Härtefälle wurde – über die Gehaltskasse – gesorgt.

Für die zwar harten, aber immer fairen Verhandlungen bedanke ich mich beim KV-Team des Apothekerverbandes.

Yes, we care!

Der VAAÖ hat sich zu einer durchsetzungsstarken und unabhängigen Interessenvertretung entwickelt, wie sie heute notwendig ist, vor allem in Krisenzeiten wie dieser. Das zeigen u.a. der starke Anstieg von Anfragen zum Thema Arbeits- und Sozialrecht sowie die kontinuierlich steigenden Mitgliederzahlen, die sich seit 2008 um 25% auf fast 3.700 erhöht haben.

Wir vertreten die Interessen der angestellten ApothekerInnen ohne Wenn und Aber. Wie erfolgreich – und oft auch unbequem – wir damit sind, sieht man an der massiven Einflussnahme von Selbständigenvertretern auf den derzeitigen Wahlkampf auf Angestelltenseite.

Der Ton in der Gesellschaft und auch in den Betrieben ist rauer geworden. Umso wichtiger ist es, dass wir diesen konstruktiven Weg gemeinsam weitergehen, die Basis für mehr und sichere Arbeitsplätze in „gesunden“ Betrieben schaffen und wir weiter für uns angestellte Apothekerinnen und Apotheker arbeiten können – nicht nur im VAAÖ, sondern auch in Kammer, Gehaltskasse und bei den Verhandlungen mit der Politik. Deshalb unsere Bitte: Machen Sie bei der derzeit laufenden Briefwahl zur Österreichischen Apothekerkammer mit und geben Sie uns Ihre Stimme. Denn wir sind immer für Sie da, nicht nur vor einer Wahl!

Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen Gastkommentar, für den der jeweilige Autor verantwortlich ist; die Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und Herausgeber wieder.

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