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Interview Apothekerverband

„Die Apotheken können mehr, als sie dürfen“

Portrait Apothekerverband

Seit 1. Jänner ist das neue Präsidium des Österreichischen Apothekerverbandes im Amt. Wir sprachen mit dem neuen Präsidenten Mag. Thomas Veitschegger und den beiden Vizepräsidenten Mag. Andreas Hoyer und Mag. Dr. Alexander Hartl über die Herausforderungen, die die Apothekerschaft angesichts der Corona-Pandemie zu bewältigen hatte und immer noch hat, neue Dienstleistungen in den Apotheken, die Personalsituation in den Apotheken sowie ein neues Analysetool, das schnell Auskunft über den betriebswirtschaftlichen Stand der Apotheke geben soll.

Der Österreichische Apothekerverband hat auf dem APOkongress in Schladming ein neues Tool vorgestellt, den Apothekenbetriebsvergleich. Können Sie erklären, was das ist und welche Vorteile die Apotheker davon haben?

Hartl: Mit dem Apothekenbetriebsvergleich haben wir ein in die Jahre gekommenes Tool komplett überarbeitet und auf digital umgestellt. Einmal im Jahr kann man eine betriebswirtschaftliche Standortbestimmung vornehmen und in einem Quick-Check die Performance des eigenen Betriebs überprüfen. Dabei bekommt man einen Überblick über die wichtigsten Kennzahlen und kann sie mit Gruppe ähnlicher Apotheken vergleichen. Das heißt, man erfährt schneller, wo man steht, was in wirtschaftlich bewegten Zeiten immer notwendiger für uns wird. Die Faktoren, die man auswerten kann, sind Gewinn- und Umsatzrentabilität, Wareneinsatz, Rohertrag, die Personalkennzahlen und der Sachaufwand. Das Ganze findet anonym statt, die Daten sind codiert und weder der Verband noch sonst jemand kann Rückschlüsse ziehen, um welche Apotheke es sich handelt. Da die Daten über eine sichere Leitung eingemeldet werden, muss man auch niemand Angst haben, dass sie abhandenkommen. Die Apotheke bekommt dann eine Bilanzanalyse, einen Liquiditätscheck, eine Gewinn- und Verlustrechnung und eine Checkliste, die Verbesserungspotenziale aufzeigt. Es war uns ein Anliegen, das neu aufzusetzen und zu verbessern, weil es in Zukunft immer dringender notwendig wird, dass man sich ansehen kann, wo man steht, damit man, wenn einmal etwas schiefgeht, schneller Gegenmaßnahmen setzen kann.

Mit welchen Apotheken werden die Daten gematcht?

Hartl: Die einzelnen Apotheken werden in Gruppen eingeteilt z.B. ‚Apotheken im städtischen Bereich mit einer bestimmten Größe‘ oder ‚Apotheken im ländlichen Bereich‘ oder ‚Apotheken im Vorstadtbereich‘ usw. Der Grund für diese Einteilung ist, dass wir auch während der Pandemie gesehen haben, dass sich diese Einheiten unterschiedlich verhalten. Am Anfang der Pandemie waren drei Tage, da wurden die Apotheken regelrecht überrannt. Dann zeigte sich, dass vor allem in städtischen Lagen die Zahlen relativ schnell zurückgegangen sind, weil die Leute alle im Homeoffice waren. In Vorstadtlagen ging die Frequenz nach oben, aber stark städtische Lagen, Bürolagen, Einkaufszentrenlagen, die haben am Anfang wirklich gelitten. Daher ist es wichtig, dass man die Apotheken nach unterschiedlichen Clustern auswerten kann. Für unsere Mitglieder ist dieser Service kostenlos.

Hoyer: Der Apothekenbetriebsvergleich alt hat auch nichts gekostet, aber da musste man noch viel Papier ausfüllen und das beim Notar hinterlegen. Das hat natürlich gedauert, das heißt, man hat dann im besten Fall ein Jahr später die Analysen bekommen. Für unsere Zeit ist das viel zu langsam – mit unserem neuen System geht die Auswertung viel schneller.

Sie haben gerade die Rolle der Apotheken in der Pandemie angeschnitten. Wie hat sich die Pandemie auf die Apotheken ausgewirkt?

Veitschegger: Die Apotheken standen vom ersten Tag der Pandemie an sehr großen Herausforderungen gegenüber. Wenn wir uns zurückerinnern, stellte sich ganz am Anfang die Frage des Mitarbeiterschutzes. Wir wussten damals nicht, was auf uns zukommt und wie es sich auswirken wird. Es gab jeden Tag andere Meldungen. Hier war die erste Herausforderung, die Mitarbeiter zu schützen und den Dienstbetrieb aufrecht zu erhalten, was uns wirklich sehr gut gelungen ist. So hatte z.B. plötzlich jeder diese Plastikschilder vor sich. Ich war im Sommer vor der Pandemie in St. Petersburg und in Moskau und habe interessehalber auch eine Apotheke besucht. Als ich dort diese Plastikschilde sah, hielt sich meine Begeisterung in Grenzen. Ich habe nicht geahnt, wie schnell man vor der gleichen Situation stehen kann.
In den ersten drei bis vier Tagen der Pandemie gab es einen Run auf die Apotheken, dass wir dachten, wir gehen unter. Danach haben wir die reguläre Versorgung übernommen. Vor einem Jahr haben wir dann das Testregime für die Republik übernommen. Auch hier gab es sehr kreative Lösungen vonseiten der Betriebe, wo Räumlichkeiten angemietet oder auch Container aufgestellt wurden. Alles das haben wir gemacht, ohne lange nachzufragen, sondern einfach getan. Wir haben dadurch sehr viel gelernt und waren sehr flexibel. Wir haben gezeigt, dass sich dieser niederschwellige Zugang bewährt, dass sich die flächenmäßig gute Verteilung der Apotheken bewährt. Man sah sehr deutlich die Bedeutung der Apotheken im Gesundheitssystem. Wo die Apotheken die flächendeckende Versorgung aufrechterhalten haben.

Hartl: Vor Corona habe ich mich manchmal gefragt, wie schnell und anpassungsfähig wir als Berufsstand eigentlich sein können. Diese Frage wurde mir dann sehr rasch und sehr eindeutig beantwortet: nämlich sehr. Thomas hat schon angesprochen, was wir als einzelne Apotheker innerhalb kürzester Zeit umgesetzt haben. Aber auch die Standesorganisationen haben unglaublich schnell geantwortet und uns an der Basis durch diese schwierige Zeit begleitet. Haben wir früher Informationsschreiben nur in losen Abständen erhalten, ist das mit der Pandemie sehr viel mehr geworden. Alleine vom Apothekerverband wurden im Jahr 2020 knapp 90 Rundschreiben mit wichtigen Informationen verschickt. So konnten wir diese Informationen schon am nächsten Tag in die Praxis umsetzen. Da hat sich gezeigt, dass wir nicht behäbig sind, sondern wahnsinnig schnell in der Umsetzung. Durch die Pandemie haben wir gesehen, dass, wenn man den 1400 Apotheken neue Aufgaben gibt, das dann über Nacht in ganz Österreich funktioniert.

Hoyer: Auch das ELGA-Rezept war eine Aktion, die über Nacht gekommen ist. Das war der Tatsache geschuldet, dass auf einmal die Ordinationen plötzlich geschlossen waren. Man hat hier eine Lösung gefunden und wir mussten das mit unserer EDV sehr schnell umsetzen. Das ging pfeilschnell. Innerhalb von zwei Tagen war das umgesetzt. Die Politik hat gesehen, dass wir ein System haben, das flächendeckend und nahe am Bürger ist. Im Unterschied zu Deutschland sind bei uns nicht nur die Ballungszentren gut versorgt, sondern auch kleinere Orte an der Peripherie.

Sie haben bereits das Testen in den Apotheken erwähnt, es gibt aber auch andere neue Dienstleistungen in den Apotheken. Wie ist hier der Stand der Dinge?

Hartl: Generell sehen wir, dass die Apotheken mehr können, als sie dürfen. Und bei den neuen Dienstleistungen haben wir gut gesehen, wenn man uns lässt, dann zeigen wir, dass wir diese Dinge sehr schnell in sehr guter Qualität darstellen können. So wie wir jetzt auf COVID screenen, könnten wir auf viele andere Dinge auch screenen, z.B. auf Volkskrankheiten wie Diabetes usw. Was die pharmazeutischen Dienstleistungen betrifft, möchten wir mit dem Medikationsmanagement bzw. der Medikationsanalyse loslegen. Hier gibt es verschiedene Abstufungen, aber wir möchten mit der für die Kunden wichtigsten Sache starten, und das ist die Adhärenz. Adhärenz heißt für uns, dass der Patient informiert ist und weiß, was er macht mit seinem Medikament, und dadurch das Arzneimittel vielleicht nicht gerne, aber bewusst einnimmt. Das, was wir sehen, ist, dass, wenn man das den Patienten erklärt, es dann mit der Zeit in Vergessenheit gerät. Hier hat sich in vielen Studien gezeigt, dass dieses Wiederholen der Botschaften nach einem gewissen Zeitabstand notwendig ist, weil die Patienten anfangen über ihre Medikation zu zweifeln, sie vergessen es schlichtweg. Und wenn dann jemand zu uns kommt und sagt, die Oma nimmt drei rote am Abend, dann wissen wir, dass der Hut brennt.

Veitschegger: Was während der Pandemie etwas in den Hintergrund getreten ist, ist, dass wir eine Kooperation mit den DRD-Doctors haben, wo man die ärztliche Ordination in die Apotheke holt, und wenn es Fragestellungen gibt, kann man den Patienten anbieten, hier Rücksprache zu halten. Die DRD-Doctors sind österreichische Wahlärzte und sie sind in den Tageskernzeiten von 8 bis 18 Uhr erreichbar. Wir schauen, dass wir das verlängern können. Ich denke, das ist eine charmante Möglichkeit, um die Apotheke als primäres Gesundheitszentrum auszubauen.

Gerade in der Pandemie haben immer mehr Menschen begonnen, sich Dinge liefern zu lassen. Wie sieht es bei den Apotheken in puncto Webshops aus?

Hoyer: Wir haben im Jänner den Beschluss gefasst, dass wir für unsere Mitglieder einen Webshop programmieren und zur Verfügung stellen. Der Webshop wird Mitte des Jahres in der Beta-Version zur Verfügung stehen und im dritten bzw. vierten Quartal in Vollbetrieb gehen. Unsere Mission ist nicht, dass wir OTC-Arzneimittel von Wien nach Vorarlberg schicken, sondern wir wollen die Bevölkerung vor Ort versorgen. Wir haben im Hintergrund das Thema Zustellung laufen, denn es hat sich in der Pandemie gezeigt, dass die Versorgung der Bevölkerung im Einzugsgebiet der Apotheke ganz wichtig ist. In Österreich haben wir den Nachteil, dass wir für diese Zustellung im Normalfall eine Fernabsatzlizenz benötigen, die mit hohen Kosten und viel logistischem Aufwand verbunden ist. Daher wollen wir den Apotheken eine gemeinsame Online-Plattform zur Verfügung stellen. Zudem ist es uns auch gelungen, in Zusammenarbeit mit der Behörde eine kostengünstige Anmeldung für den Fernabsatz zu verhandeln. Damit haben wir für unsere Mitglieder ein gutes Tool zur Verfügung, mit dem sie ihre Bevölkerung in der Umgebung versorgen können.
Wir geben unseren Mitgliedern das Handwerkszeug und sie können das Ganze dann sehr individuell gestalten, und das auf einer rechtlich einwandfreien Basis. Die einzelne Apotheke kann ihren eigenen Webshop abgestimmt auf die Wünsche und Bedürfnisse ihrer Kundinnen und Kunden gestalten und mit unserer Plattform verlinken. Es ist ein leichter Zugang vom Kunden zur Apotheke. Der Webshop ist nicht nur für die Zustellung, sondern auch für die Reservierung gedacht, sodass man sich einfach Wege erspart.

Veitschegger: Der Webshop ist noch nicht das Ende der Fahnenstange, wir werden schauen, was sich bewährt, was gewünscht wird, und das auch entsprechend entwickeln.

Wie sieht es derzeit mit der Personalsituation in den Apotheken aus?

Veitschegger: Wenn wir uns den Arbeitsmarkt ansehen, dann hat die Pandemie gezeigt, dass die Menschen mehr Wert auf die Work-Life-Balance legen, und das ist bei den Apotheken auch so. Wir haben akute Probleme bei den PKAs und das betrifft Apotheken in allen Lagen, egal ob in der Stadt oder am Land. Wenn Sie sich die Apothekerzeitung ansehen, haben wir auf den letzten 4-5 Seiten lauter offene Stellen für Pharmazeuten. Das ist erschreckend. Apotheken sind attraktive Arbeitgeber, aber wir haben massiven Handlungsbedarf. Hier haben wir wirklich mehrere Schrauben, an denen wir drehen müssen. Das erste Tool ist, dass heuer der erste Jahrgang der PMU-Absolventen fertig wird. Hier haben wir ein sehr attraktives Studium geschaffen, zwar mit nur 50 Studienplätzen, wo die Menschen aber praxisbezogen und top-wissenschaftlich ausgebildet werden. Die Absolventen haben auch ein wirtschaftliches Basiswissen und mussten Praktika in der Industrie, in Spitälern usw. absolvieren, sodass sie einmal das ganze Spektrum des Apothekerberufes gesehen haben. Auf der anderen Seite haben wir bei den PKAs Handlungsbedarf, weil das eigentlich ein sehr schwerer Lehrberuf ist, wo man, wenn man fertig ist, keine Aufstiegsmöglichkeiten hat. Wir haben jetzt einen Lehrgang „Apotheken Wirtschafts-Assistenz“ für PKA geschaffen, der eine Weiterqualifikation ermöglicht.

Hoyer: Wir haben derzeit einen Überhang von 200 freien Pharmazeutenstellen in Österreich. In den städtischen Gebieten ist noch eine gewisse Fluktuation möglich. Ich suche derzeit selbst für meine Apotheke seit acht Monaten einen Pharmazeuten. Derzeit ist es meistens so, dass die Jungen in die Städte gehen, um zu studieren, und dort dann ihren Lebensmittelpunkt für eine Zeit lang einrichten. Erst wenn die Familienplanung da ist, dann gehen sie wieder in die Heimat zurück, arbeiten aber nur in einem geringen Ausmaß. Besonders am Land stehen wir vor einer dramatischen Situation.

Veitschegger: Wenn man sich die Berufe ansieht, ein Elektriker, ein Fleischhauer, ein Installateur kann die Lehrabschlussprüfung machen, kann die Meisterprüfung machen und kann sich selbständig machen. Bei uns können die PKAs nur ihre Lehrabschlussprüfung machen. Die haben keine Perspektive. Das ist echt ein Problem, denn viele der Guten und Ehrgeizigen, die verlassen uns dann irgendwann. Hier versuchen wir eine gewisse Perspektive zu geben, damit sie in der Branche bleiben.

Die Ärztekammer hat aktuell eine große Kampagne zum Dispensierrecht laufen. Wie sehen Sie das?

Veitschegger: Diese Kampagne der Ärztekammer läuft ja zweistufig. In der ersten Stufe ging es um die roten, blauen und grünen Pillen und dass nur der Arzt weiß, welche richtig und gut für die Patienten sind, und dass es ganz wichtig ist, dass die Berufe des Arztes und des Apothekers getrennt sind. Der Arzt verschreibt und der Apotheker hat nur das abzugeben, was der Arzt verschreibt. Der Fokus dieses ersten Teiles der Kampagne war: Die Trennung ist wichtig. Daher war die Stufe zwei für uns etwas überraschend, wo es geheißen hat, eigentlich wollen wir alles dispensieren. Ich glaube, die Ärztekammer muss einmal selbst darüber nachdenken, was ihr wichtig ist, und dann dementsprechend die politischen Positionen festlegen. Ich glaube, dass ich kein Geheimnis ausplaudere, wenn ich sage, dass wir diese Kampagne als Wahlkampfritual von gewissen Herren sehen. Denn man denke nur an die erste Phase der Pandemie zurück. Was machen wir, wenn alles geschlossen ist. Was machen sie dann?

Hoyer: Außerdem haben die ärztlichen Ordinationen weder die räumlichen noch die personellen Voraussetzungen noch die Ausbildung. Ich spreche auch den Ärzten das Wissen über die komplexen Arzneimittel, die jetzt auf den Markt kommen, komplett ab. Man braucht sich nur das Curriculum auf den MedUnis ansehen, wie viele Stunden sie sich mit Arzneimitteln beschäftigen und wie lange wir uns mit Arzneimitteln beschäftigen. Schuster bleib bei deinen Leisten. Die Ärzte sind für die Diagnose und wir Apotheker sind für das komplexe System Arzneimittel verantwortlich. Die Trennung hat sich sehr bewährt und ich glaube nicht, dass man auf diese hochqualitative Versorgung verzichten sollte. Letztlich macht uns die gemeinsame Zusammenarbeit für die Gesundheit der Bevölkerung stark.

Hartl: Mich stört immer, dass Kampagnen gefahren werden, wo mit der Angst der Leute gespielt wird. Es wird mit einer Verunsicherung gespielt und es wird mit Ängsten gearbeitet. Das haben wir bisher nicht gemacht und ich möchte das auch nicht machen. Ich durfte das bereits in einem Interview mit der Pharmaceutical Tribune richtigstellen und habe dafür auch sehr viel Zuspruch von ärztlicher Seite bekommen. Aber wie gesagt, das sehen wir als Begleitmusik des Ärztekammerwahlkampfs und da mischen wir uns nicht ein.

Hoyer: Man muss aus der Praxis sagen, dass ein Großteil der Apotheker mit den Ärzten sehr gut zusammenarbeitet und es eine gegenseitige Wertschätzung gibt. Bei vielen Ärzten kommt die Kammerpolitik teilweise nicht so gut an, weil sie Missstimmung zwischen zwei Berufsgruppen schafft, die vor Ort für den Patienten zusammenarbeiten. Wir haben hier Watschen für etwas bekommen, das gar nicht in unserem Forderungskatalog war. Wir hatten in unserem Forderungskatalog nur eine Erweiterung des Notfallparagraphen. Sprich: Arzneimittel, die nicht lieferbar sind, sollen wir substituieren dürfen, um unsere Patienten versorgen zu können. Diese schnelle und effiziente Problemlösung sollte im beiderseitigen Interesse sein und umfasst nur ein kleines Gebiet.

Kommen wir zu einem aktuellen Thema: dem Krieg in der Ukraine. Hat sich der Österreichische Apothekerverband auch schon an Hilfsprojekten beteiligt?

Hoyer: Wir haben sehr rasch 10.000 Euro an Apotheker ohne Grenzen gespendet. Zusätzlich gibt es viele private Initiativen von Apothekern, die alle bei Apotheker ohne Grenzen gebündelt werden.

Veitschegger: Das ganze Apothekerhaus zieht hier an einem Strang. Apotheker ohne Grenzen ist eine sehr junge Organisation und wir versuchen sie zu unterstützen. Als Apothekerverband haben wir unsere Mitgliedsbetriebe auch schon dazu aufgerufen, dorthin zu spenden.

Hartl: Es gibt ganz viele Apotheken, die von sich aus spenden, die Spendenboxen haben, die die Spenden zum Selbstkostenpreis in Waren umsetzen und die die Waren entweder über Kollegen, die Kontakte haben, ins Gebiet bringen oder die das in die Postgasse in Wien bringen zur Ukrainischen Kirche. Hier sind wir sehr gut vernetzt und die Apotheker geben sich in den diversen Facebook-Gruppen Tipps, wie das zu machen ist. Es war schön zu sehen, wie das so rasch möglich war.

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