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COVID-Umsätze – wie wirken sich diese auf den Kaufpreis von Apotheken aus?

Sparschwein trägt eine chirurgische Maske auf blauem Hintergrund.

Die letzten beiden Jahre waren für uns alle sehr speziell: in organisatorischer, personeller wie auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Gerade für jene Apotheken, die starke Umsatzzuwächse durch die COVID-Testungen hatten, stellt sich im Zusammenhang mit dem möglichen Verkauf der eigenen Apotheke häufig die Frage: “Welchen Einfluss haben diese Umsätze auf den möglichen Verkaufswert meiner Apotheke?“

Die marktübliche Herangehensweise bei der Ermittlung der Bemessungsgrundlage des Kaufpreises läuft normalerweise wie folgt ab:

  1. Vom Gesamtumsatz werden Umsätze von Hochpreisern (weil prozentuell extrem gering bemerkt) und Umsätze, die möglicherweise nicht nachhaltig sind – hierzu zählen Umsätze mit Firmen, Altersheimen (da üblicherweise keine Verträge bestehen) und andere ähnliche Umsatzklassen –, in Abzug gebracht.
  2. Nach Abzug dieser Positionen ergibt sich die Bemessungsgrundlage für den Kaufpreis. Je nach Attraktivität und Potenzial der Apotheke (hier spielen viele unterschiedliche Faktoren eine große Rolle, siehe auch unsere Beiträge zu Apothekenoptimierung) werden Kaufpreise erzielt, die durchaus deutlich jenseits der 100%-Marke der obigen Bemessungsgrundlagen liegen.

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