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Verkehrsmedizinisches Symposium

Wie Cannabis & Co das Fahrverhalten beeinflussen

Konzeptionelle Illustration von jemandem, der unter dem Einfluss von Marihuana fährt.

Reines Cannabidiol (CBD) scheint die Verkehrstüchtigkeit nicht zu beeinflussen. Das zeigt eine rezente Studie, die der Ärztliche Mobilitätsklub Österreich (AMKO) auf dem Verkehrsmedizin-Symposium in Salzburg präsentiert hat. Der Haken: Reines CBD ist außerhalb medizinischer Anwendungen kaum erhältlich.

Einer der Hotspots des Herbstsymposiums, das kürzlich in Zusammenarbeit mit dem ÖAMTC in Salzburg stattgefunden hat, war die Wirkung von Cannabis auf das Fahrverhalten. Bislang wurden über 500 (Phyto-)Cannabinoide identifiziert. Neben Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC) ist eine der pharmakologisch wichtigsten Substanzen Cannabidiol (CBD) – ein nicht reguliertes Cannabinoid, das in den letzten Jahren regelrecht zur „Wunderdroge“ aufgestiegen ist.

Für Univ.-Prof. Dr. Hans-Günther Knaus, Direktor des Instituts für Pharmakologie, MedUni Innsbruck, sind Cannabinoide „das schwierigste Kapitel“, das er kennt. „Es gibt kaum eine Substanz, das von der Rezeptor-Pharmakologie schwerer zu erläutern und zu verstehen ist.“

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