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E-Health

Kommt digital vor ambulant und stationär?

Der Arzt und das Pflegepersonal analysieren die medizinischen Daten des Patienten.

Die Digitalisierung im Gesundheitssystem hat in der Praxis noch viel Luft nach oben, zeigt eine neue Studie mit anschließender Podiumsdiskussion. In dieser erklärt u.a. CMO Katharina Reich, Generaldirektorin für öffentliche Gesundheit im Sozialministerium, warum Datennutzung und digitale Vernetzung (gesetzlich) verpflichtend sein sollte.

Die gute Nachricht zuerst: Österreichische Gesundheitseinrichtungen sind in der Digitalisierung schon sehr weit. Allerdings eher nur in der Theorie, geht es nach einer kürzlich publizierten Studie „Gesundheit im Wandel der digitalen Vernetzung“* von KPMG in Kooperation mit SOLVE Consulting. An der zehn- bis 15-minütigen Online-Umfrage nahmen rund 150 heimische „Wissensträger:innen“ teil. Darunter waren Mitarbeiter:innen von Krankenhäusern, Spitalsträgern, Sanatorien, Reha-Kliniken bzw. Zentren, Langzeitpflege-Organisationen, Gesundheitszentren, Diagnosezentren, Sozialversicherungsträgern, Dachverband-Organisationen und Vereinen mit Schwerpunkt im Gesundheitswesen.

Zusätzlich konnte das Studienteam noch 25 „persönliche Interviews“ durchführen, sagt Kathrin Bruckmayer, verantwortlich für Digitalisierungsthemen im Gesundheitsbereich bei KPMG. Was sich herauskristallisiert hat: Es ist ein Umdenken erforderlich. Denn nach wie vor verstehen rund drei Viertel der Befragten (76 Prozent) unter Digitalisierung vorrangig die Abbildung analoger Prozesse.

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