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Multiples Myelom: Revlimid, wenn Stammzelltransplantation unmöglich ist

Revlimid kann dazu beitragen, die Aussichten für ältere Erwachsenen mit multiplem Myelom zu verlängern. Dennoch bleibt die Stammzelltransplantation die Therapie der Wahl bei jüngeren Patienten. Das sind einige der Ergebnisse aus zwei Studien, die am 4. September im „New England Journal of Medicine“ erschienen.

Foto: BilderBox.com
Seit Jahren besteht die Standardbehandlung – zumindest bei Myelom-Patienten, die jünger als 65 Jahre alt sind – vor allem in den USA aus der Entfernung beteiligter blutbildender Stammzellen aus dem Knochenmark oder Blutkreislauf des Patienten. Anschließend erfolgt eine Hochdosis-Chemotherapie, welche die die Myelomzellen abtötet. Anschließend werden den Patienten die gespeicherten Stammzellen wieder infundiert. Damit lässt sich zwar eine Remission, aber keine Heilung erzielen.

In den letzten fünf bis 10 Jahren wurden neue Medikamente auf den Markt gebracht, mit denen in Studien bei einigen Patienten mit Multiplem Myelom eine komplette Remission erreicht werden konnte. Dies warf die Frage auf, ob denn autologe Stammzelltransplantationen überhaupt noch notwendig seien.

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