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Frühpension nach Thyreoidektomie

ÖGES/OSDG 2017 – Der Hypoparathyreoidismus ist die letzte klassische Endokrinopathie, die nicht ­routinemäßig mit einer Hormonsubstitution behandelt wird. Mit der Zulassung eines rhPTH könnte sich das in absehbarer Zeit ändern. (Medical Tribune 14/2017)

Wenn im Rahmen einer Thyreoidektomie die Gll. parathyreoideae entfernt oder beschädigt werden, droht ein Hypoparathyreoidismus.
Wenn im Rahmen einer Thyreoidektomie die Gll. parathyreoideae entfernt oder beschädigt werden, droht ein Hypoparathyreoidismus.

In vielen Fällen asymptomatisch und ansonsten mit Kalzium und Vitamin D ganz gut einzustellen – dieser Ruf scheint dem Hypoparathyreoidismus teilweise anzuhaften. Allerdings wohl zu Unrecht. Der Krankheitswert des Parathormonmangels dürfte deutlich höher sein als oft angenommen. „Laut einer norwegischen Studie sind 40 Prozent der Betroffenen arbeitsunfähig, 25 Prozent sogar permanent“, betont Assoz. Prof. Dr. Karin Amrein, MSc, Klinische Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie der Med Uni Graz. Die Symptome des Parathormon-Mangels sind vielfältig und umfassen unterschiedlichste Organsysteme:

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