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Kinder, raus aus der Sonne!

„Raus aus der Sonne“ gilt auch für ältere Kinder.

Bei Kindern gibt es keine Ausreden: Sie müssen optimal vor der Sonne geschützt werden. Dermo-Kosmetik-Spezialistin Azra Bisanovic mit den wichtigsten Tipps. (Pharmaceutical Tribune 10/19)

Sonne und Kinder – das ist im Grunde ein No-Go. Speziell Babys haben in der Sonne nichts verloren. Ihre Hautbarriere ist noch nicht ausgeprägt, daher besteht kein Schutz vor dem Sonnenlicht. Babys sollten sich daher ausschließlich im Schatten aufhalten, leichte Bekleidung wie Bodys oder dünne Kleidchen und Strampler sowie ein Sonnenhut mit kleinem Schirm sind empfehlenswert. Auch für ältere Kinder gilt: Möglichst raus aus der Sonne! Unbedingt gilt das für die Mittagszeit. Wenn sich Kinder beim Spielen, Toben, Planschen doch in der Sonne aufhalten, schon davor Sonnenschutz auftragen. Man sollte immer zum Faktor 50plus greifen, um empfindliche Kinderhaut zu schützen.

Wichtig: nachcremen!

Wichtig ist, reichlich Sonnenschutz zu verwenden, denn nur dann wirkt das Produkt dem ausgewiesenen Faktor entsprechend. Empfehlenswert sind zwei Fingerlängen Sonnencreme für das Gesicht. Nach dem Schwimmen die Kinderhaut vorsichtig trockentupfen, damit das Sonnenschutzprodukt nicht mit der Nässe entfernt wird. Sinnvoll ist es, nach dem Baden wiederholt Creme oder Spray aufzutragen.

Welches Produkt eignet sich?

Welche Art von Sonnenschutz man wählt, ist immer eine Frage der persönlichen Vorlieben. Für Kinder sind Sprays oft einfacher in der Anwendung, da diese schneller erfolgt und die Textur rasch einzieht. Beliebt sind auch Produkte mit Farbeffekten – so bemerken Eltern, ob sie Hautstellen vergessen haben. Auch Formulierungen, die Nässe und Abrieb durch Sand trotzen, sind praktisch. Besonders verträglich sind mineralische Filter, allerdings müssen diese noch öfter aufgetragen werden. Die Auswahl sollte in jedem Fall auf den Verwendungszweck abgestimmt werden: Geht es ans Meer, in die Berge oder in den Garten? Auch das Alter des Kindes gilt es zu berücksichtigen.

Redaktion: Dr. Marion Breiter-O’Donovan

Tipps & Infos

  • Kinder sollten sich kaum oder gar nicht in der Sonne aufhalten. Ganz besonders in der Mittagszeit die Sonne meiden.
  • UV-absorbierende Kleidung, weiße T-Shirts und Hüte oder Kappen mit Schirm tragen dazu bei, Kinder vor den negativen Auswirkungen der Sonne zu schützen. Aber Vorsicht, Kinder sollten in der Sonne nicht unter enger Kleidung schwitzen – sonst kann ein Hitzeausschlag die Folge sein.
  • Achtung, ein Sonnenschirm bietet beim Strandaufenthalt keinen hundertprozentigen Schutz. Der Sand reflektiert die Strahlen. Kids immer zusätzlich gut eincremen!
  • Auch empfindliche Stellen wie die Ohren oder Lippen nicht vergessen: Sticks mit LSF schützen Letztere vor Fieberblasen. Vorsicht ist auch besonders bei der Sonne stark ausgesetzten Hautarealen wie Gesicht, Nacken, Unterarmen und Handrücken angezeigt.
  • Mit kleinen Spielchen wie gegenseitigem Eincremen oder Aufmalen von Bildern und Formen kann man kleine Creme-Muffel motivieren.
  • Nach dem Aufenthalt in der Sonne sollte man die Haut von Kindern (und Eltern) mit After Sun beruhigen und regenerieren. Feuchtigkeit ist jetzt wichtig.

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