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Welldone Lounge im Zeichen der Veränderung

Mit der Reform der Sozialversicherungsträger stehen Österreich bewegte Zeiten ins Haus. Passend dazu wählte man für die 59. Welldone Lounge das Motto MOVE mit Obmann im Überleitungsausschuss Bgm. KommR Matthias Krenn und Überleitungsausschuss-Mitglied Mag. Martin Schaffenrath im Interview.  

Welldone Lounge im Wiener Burggarten

Bei 30 Grad im Schatten einen Abend unter das Motto MOVE zu stellen, mag kurios anmuten, hat aber natürlich seinen Grund. Schließlich war Veränderung und somit die Reform der Sozialversicherungsträger das Thema der 59. Welldone Lounge. (Außerdem sind Temperaturen bei einer langfristigen Planung nicht vorhersehbar.) Die Agentur hatte Ende Juni zu ihrer traditionellen Sommer-Lounge über 200 Gäste aus Österreichs Gesundheit, Wirtschaft und Politik ins Palmenhaus im Wiener Burggarten geladen.

Im Bild v. l.: Martin Schaffenrath, Robert Riedl, Birgit Bernhard, Matthias Krenn, Hanns Kratzer

Keynote-Speaker waren diesmal der Obmann im Überleitungsausschuss der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), Bgm. KommR Matthias Krenn, und Mitglied im ÖGK-Überleitungsausschuss, Mag. Martin Schaffenrath, MBA. Beide sprachen im Interview mit PERI Consulting Geschäftsführer Mag. Hannes Kratzer über die derzeitigen Strukturveränderungen im System der Sozialversicherungsträger und gaben Ausblick auf die nächsten Reformschritte.

Einig war man sich darüber, dass die künftige bundesweite einheitliche Steuerung Vorteile und Einsparungen bringen würden, die wiederum in den weiteren Ausbau der Gesundheitsleistungen investiert würden. Gewinner sollten laut Krenn die Versicherten sein: „Das wird insbesondere im Bereich der Leistungsharmonisierung sichtbar sein, denn ein wesentliches Ziel der neuen Österreichischen Gesundheitskasse ist, dass die Versicherten für gleiche Beiträge auch gleiche Leistungen bekommen.“

Schaffenrath sieht zwar in der bundeseinheitlichen Versicherung einen Vorteil für die Versicherten, mahnt aber, die Bundesländer nicht außen vor zu lassen. Der Parität zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern in der ÖGK steht er dennoch skeptisch gegenüber. Zu guten Lösungen könne nur ein Miteinander führen.

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